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MIT 10 RIKSCHAS DURCH DEN DORFPARK UND DURCH LASTRUPS UMGEBUNG

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Rikscha-Initiativen des Landkreises trafen sich zum Erfahrungsaustausch

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Lastrup (la) – Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswochen trafen sich die Rikscha-Initiativen des Landkreises Cloppenburg beim Bürgerhaus in Lastrup. Von den sechs Initiativen waren Cloppenburg (4), Emstek (3), Lastrup (2) und Friesoythe (1) mit ihren Rikschas angereist, während die Initiativen aus Sedelsberg und Löningen beim abschließenden Erfahrungsaustausch vertreten waren. Insgesamt 17 Rikschas sind in den Gemeinden inzwischen im Dienst und werden in den Kommunen unterschiedlich genutzt und eingesetzt.

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Die Reduzierung der Emissionen im Verkehrssektor stelle insbesondere im ländlichen Raum eine große Herausforderung dar. Um dieser Herausforderung zu begegnen, nehme der Landkreis Cloppenburg im Rahmen der diesjährigen Europäischen Mobilitätswoche vom 17. bis zum 23. September zum zweiten Mal teil und führe mit Partnern verschiedene Aktionen zur Förderung nachhaltiger Mobilität durch, informierte Stefanie Föbker, Demographie-Beauftragte des Landkreises.

„Im letzten Jahr hatte Gregor Möller-Reemts, Vorsitzender des Ambulanten Hospizdienstes aus Cloppenburg, die Idee einer Sternfahrt mit den Rikschas zur Thülsfelder Talsperre. In diesem Jahr bot sich die Lastruper Initiative „Bürger für Bürger“ an, eine gemeinsame Veranstaltung zu organisieren“, so Stefanie Föbker. „Die Teilnehmer lernen sich kennen und informieren über die unterschiedliche Art der Buchung einer Fahrt, über die Gewinnung von Fahrern der Rikschas und über die verschiedenen Rikscha-Modelle. Aber wir möchten mit dieser Veranstaltung auch Aufmerksamkeit schaffen“, so Föbker.

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Schon der Allgemeine Vertreter des Lastruper Bürgermeisters, Josef Pahls, hatte auf die Bedeutung solcher Fahrten mit in der Regel älteren, in der Bewegung häufig eingeschränkten Menschen hingewiesen. „Es ist eine tolle Idee, älteren Menschen zu helfen, das zu sehen, was in der Umgebung des Wohnortes und in der Natur stattfindet, ihnen etwas zu bieten, was ihnen guttut.“ Gerade bei einer Rikscha-Fahrt könne man auch mit den Teilnehmern individuelle Ziele ansteuern und Wünsche der älteren Menschen erfüllen nach dem Motto: „Das möchte ich noch einmal sehen.“

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Beim St. Elisabeth-Stift ließen die Rikscha-Fahrer dann Bewohner des Altenwohnheims zusteigen und machten sich im Konvoi auf eine knapp einstündige Fahrt durch den Dorfpark und die nähere Umgebung Lastrups.

Zum Abschluss hatten die Gastgeber des Lastruper sozialen Vereins „Bürger für Bürger“ in der örtlichen Kulturscheune einen kleinen Imbiss vorbereitet. Die Initiativen kamen dabei miteinander ins Gespräch und tauschten ihre Erfahrungen aus.

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Während die vier Cloppenburger Rikscha-Fahrer im Sinne der nachhaltigen Mobilität den Heimweg mit ihrem Gefährt antraten, wurden einige Rikschas dann doch für den Rückweg auf Anhänger verladen.

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Bildunterschrift: Sechs Initiativen mit 10 Rikschas waren zum Treffen nach Lastrup gekommen und wurde hier von Rudolf Brinkmann (Vorsitzender Bürger für Bürger) (von rechts vorne), Josef Pahls (Erster Allgemeiner Vertreter) und Stefanie Föbken (Demographiebeauftragte des Landkreises) begrüßt.

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