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UMGEBAUTER VAN FÜR MAX GRETEN

„BÜRGER FÜR BÜRGER" ÜBERNIMMT BEHINDERTENGERECHTE AUSSTATTUNG

 

Der Verein „Bürger für Bürger" hat jetzt den Multivan der Familie Greten aus Kneheim behindertengerecht ausgestattet. Denn Sohn Max lebt im Lukas-Heim in Papenburg und wird alle 14 Tage von seinen Eltern und seiner Zwillingsschwester Laura nach Hause geholt. Den altersschwachen Bulli tauschte die Familie gegen einen neuen, dessen Ausstattung der Lastruper Verein übernahm, da die Krankenkassen dies nicht zahlen.

 

„Unsere Zwillinge Max und Laura sind elf Wochen zu früh geboren. Während Laura gesund und munter war und ist, erlitt Max bei der Geburt eine Hirnblutung 4. Grades. Dadurch ist zum Beispiel auch der Kopf recht groß. Außerdem hatte er neben der geistigen Behinderung eine Skoliose, eine Verkrümmung der Wirbelsäule, die sofort nach der Geburt mit Schrauben stabilisiert wurde", erzählt Mutter Renate Greten.

 

Der bald 19-Jährige schließt im Sommer die Schule ab und geht in Papenburg in die dortige Behindertenwerkstat. ,,In Papenburg gibt es eines der wenigen Heime für Mehrfachbehinderte mit einer Ruhemöglichkeit", so Mutter Renate. ,,Das ist für ihn wichtig. Und in der Gruppe sind nur sechs Mehrfachbehinderte. Ich glaube, er freut sich auf die Werkstatt. Hier hat er auch schon ein Praktikum gemacht.".

 

Den Zuschuss zum Umbau des Multivans hat Vater Josef Greten beim Verein im Namen seines Sohnes beantragt. ,,So ein Fall passt genau zu unseren Zielen und Vorstellungen", so Marlies Thoben-Jans, die zusammen mit ihrem Vorstandskollegen August Lanfermann das neue Auto bei der Jungfernfahrt für Max in Au-genschein nahm. ,,Denn Eltern mit behinderten Kindern haben schon genug Mehrausgaben.' 

 

Bildunterschrift:

Rollstuhlgerecht: (von links) Max, Renate und Josef Greten zeigen Marlies Thoben-Jans und August Lanfermann (Verein „Bürger für Bürger"), die technische Ausstattung des neuen Multivans.

Bild: Aloys Landwehr

Quelle: Münsterländische Tagezeitung Ausgabe vom 07.05.2018

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